Was ist Influencer Marketing?

Inhalt:

Der Begriff Influencer ist den meisten Leuten heutzutage kein Unbekannter mehr. Durch die Digitalisierung in unserer Gesellschaft verfrachten wir nicht nur unser Leben zu einem gewissen Grad in die digitale Welt, es ist dabei arbeitstechnisch auch sogar ein ganz neuer Markt entstanden. Neben dem klassischen Online-PR gewinnt nämlich seit einiger Zeit eine neue Art von Marketing immens an Bedeutung: Das Influencer Marketing. 

Definition: Influencer Marketing 

Beim Influencer Marketing wird die Reichweite und der Einfluss von Influencern für die Marketing-Strategien seines Unternehmens genutzt. Genau das macht Influencer auch so attraktiv für eine Zusammenarbeit mit Firmen: Fans und Follower schenken ihren Idolen viel Vertrauen in ihr Gesagtes und ihre Handlungen. Dieses Standing wollen Unternehmen in ihre Marketingstrategien integrieren und so Influencer als Multiplikatoren für Botschaften und Werbeziele nutzen. 

Beim Influencer Marketing geht es daher vordergründig um die Akquirierung von Marken- oder Produktfürsprecher, die als Experten auf einem bestimmten Themengebieten fungieren sollen. Damit wird Einfluss zum Beispiel auf die Bewertung und Beurteilung von Produkten, Dienstleistungen, Marken, Unternehmen oder Arbeitgebern genommen. 

Besonders die jüngere Generation vertraut Influencern und lässt sich dabei sogar im Kaufverhalten beeinflussen: 92% der Konsumenten vertrauen bei Kaufentscheidungen auf Empfehlungen anderer Leute – selbst, wenn sie diese nicht einmal kennen. 50% der ‚Millenials‘ glauben Reviews auf YouTube oder Amazon sogar eher als ihrer Familie und ihren Freunden. 

Was ist ein Influencer? 

Als Influencer (Anm.: influence, engl.: beeinflussen) wird eine Person bezeichnet, die aufgrund ihrer einflussreichen Präsenz in den sozialen Medien hohes Ansehen genießt. Sie werden auch als Meinungsführer bezeichnet, da sie durch die vielen Follower und ihre Reichweite die Fans für Produkte begeistern können. 

Die Definition für einen Influencer geht allerdings über die Anzahl der Follower hinaus: Viel mehr ist regelmäßiges Produzieren von öffentlichen Inhalten, Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit Marken und der Einfluss des Inhalts auf das Verhalten der Follower gemeint. 

Influencer werden je nach Größe der Anhängerschaft in vier Kategorien aufgeteilt: Nano-, Micro-, Macro- und Mega-Influencer.  

  • Nano-Influencer 

Mit bis zu 10.000 Followern gehören die Nano-Influencer zu jener Art von Influencern, die nur über eine kleine ‚Gefolgschaft‘ verfügen. Sie zeichnen sich durch ihre hohe Glaubwürdigkeit und Autorität aus und haben damit in einer kleinen Zielgruppe eine hohe Resonanz. 

  • Micro-Influencer 

Micro-Influencer wird die Gruppe genannt, die zwischen 10.000 und 25.000 Follower hat. Hier befinden sich großteils sehr treue und themenaffine Anhänger. Das könnten zum Beispiel Experten einer speziellen Branche, einer Fragestellung oder eines Themengebiets sein, die oft als Blogger oder ‚Special Interest‘-Youtubern agieren. Besonders ist bei Micro-Influencer der hohe Grad an Interaktionen mit den Followern, um eine langfristige Beziehung aufzubauen. 

  • Macro-Influencer 

Macro-Influencer haben bereits einen hohen Bekanntheitsgrad und verfügen über eine länder- und kontinentübergreifende Reichweite. Besonders fällt bei dieser Gruppe die hohe Frequenz an Postings auf, die den Followern ein Gefühl von Aktualität vermitteln soll. Zur Gruppe ‚Macro‘ zählt ein Influencer ab 100.000 Follower. 

  • Mega-Influencer 

Mega-Influencer sind das Nonplusultra unter den Influencern mit einer Zahl an Followern im höheren siebenstelligen Bereich haben. Hierbei handelt es sich um Stars, Prominente, Sportler, oder Schauspieler, die durch ihre täglichen Medienauftritte auch in den sozialen Medien einen hohen Bekanntheitsgrad und somit viele Fans verbuchen können. Im Gegensatz zu den anderen Gruppen zeigen Mega-Influencer eher ein geringeres Engagement auf sozialen Netzwerken. 

Influencer Marketing in Österreich 

Influencer Marketing funktioniert vor allem auf zwei Plattformen besonders gut: YouTube und Instagram. Laut statista.com führt in Österreich Schauspieler und Fitnessmodel Johannes Bartl die Liste mit 1,8 Millionen Followern an, gefolgt vom Linzer Marcel Dähne, besser bekannt als ‚KsFreak‘, mit 1,4 Millionen. Auf Rang drei landet Lisa-Marie Schiffner. Der Bloggerin folgen mittlerweile 1,3 Millionen Menschen. 

Auf YouTube liegt Mountainbiker Fabio Wibmer mit 5,83 Millionen Abonnenten auf dem ersten Platz, der Airsoft-Sniper-Kanal ‚Novritsch‘ liegt mit 1,5 Millionen weniger dahinter auf Rang zwei. Dritter ist der Channel ViktoriaSarina mit 1,6 Millionen Subscribern, der von den beiden Grazerinnen Viktoria Steiner und Sarina Hütter betrieben wird. 

Probleme mit Influencer Marketing 

Auf Influencer Marketing zu setzen birgt auch ein großes Risiko: Mit dem Standing des Influencers steht und fällt auch das eigene auf gewisser Art und Weise. So wie sich das im Optimalfall positiv auswirkt, kann es somit auch schnell in die andere Richtung laufen. 

Außerdem ist das Vertrauen der Menschen in Influencer nicht allzu groß. Den Nutzern ist durchaus bewusst, dass Influencer gesponsert sind, also gegen Bezahlung für ein Produkt werben. Im Gegensatz zu User Generated Content bekommt ein User hier sehr oft keine objektive Meinung, nach genau der die Leute jedoch suchen. Immerhin erwägen 70% der Leute nicht nur ernsthaft User Generated Content-Reviews vor einem Kauf, sie suchen sogar aktiv danach – mittlerweile lesen ganze 41% mindestens vier bis sieben Reviews, um mehr über ein Produkt vor einer Kaufentscheidung zu erfahren. Laut Stackla ist UGC tatsächlich sogar zehnmal effektiver als Influencer Content. 

Influencer Marketing ist darüber hinaus oft auch sehr teuer. Mit User Generated Content werden nicht nur die Kosten für einen Influencer eingespart, es wird jeder Kunden in den sozialen Netzwerken als potenzieller Multiplikator genutzt. So werden mehr Personen sowie die richtige Zielgruppe erreicht und mehr Vertrauen zu seiner Marke geschaffen. 

ATALEO – die App für Video Kunden Testimonials 

Ataleo setzt genau an dem Punkt an, an dem Influencer Marketing an seine Grenzen stößt: Glaubwürdigkeit. Durch User Generated Content wird sichergestellt, dass genau diese eben nicht leiden muss, sondern den gegenteiligen Effekt hat – das Vertrauen der Kunden in Ihre Marke wird größer. Denn wem wird mehr Vertrauen geschenkt: Einem „gesichtslosen“ Unternehmen, oder doch eher Personen aus der eigenen Freundesliste? 

Mit Ataleo verwandeln Sie Ihre Kunden in Brand Ambassadors und steigern dadurch den Wiedererkennungswert. So erhalten Sie mehr positive Rückmeldungen und kommen obendrein auch noch besser bei den Menschen an – immerhin kommt UGC bewiesenermaßen besser an als herkömmliche Werbung. Bei einem Facebook-„Freundeskreis“ von 500 Leuten werden so außerdem auch noch über 10.000 Kunden erreicht – und das ohne horrende Summen an einen Influencer zu zahlen.  

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